FDP im Gemeinderat

Wir setzen uns für Freiheit ein.

Dienstag, November 13, 2018

Grundsatzbeschluss Standort Busbahnhof am Stadtbahnhof

Sehr geehrter Herr OB, meine Damen und Herren, liebe Kollegen,

Unser denkmalgeschützter Stadtbahnhof wird in den nächsten Jahren endlich barrierefrei gestaltet werden mit hoffentlich großen Aufzügen. Auch der dortige Busbahnhof bietet wenig Aufenthaltsqualität. Zunächst soll heute die Standortfrage beschlossen werden. Sowohl die Nord- als auch die Südvariante hat ihre Vor- und Nachteile, welche unter FDP-Mitgliedern kontrovers diskutiert wurde mit zunächst leichter Tendenz zur Nordvariante, da es hierbei z. B. zu keinen Beeinträchtigungen des ÖPNVs während des Umbaus kommen würde und insgesamt mehr Platz ist. Nach nochmaliger Abwägung werden Frau Ames und ich heute dennoch für die Südvariante stimmen, wobei uns folgende Aspekte bei Planung und Realisierung sehr wichtig sind:

  • Barrierefreiheit und Wetterschutz sind für uns gesetzt
  • Der historische Stadtbahnhof muss gut sichtbar bleiben, er darf nicht hinter Schutzdächern verschwinden. Auch der einzigartige Blick auf den See beim Verlassen des Gebäudes ist planerisch zu beachten.
  • Die Grünfläche mit ihrem alten Baumbestand ist als grüne Klammer um Uferpark unbedingt erhaltenswert, aber eine gewisse Verkleinerung wäre m. E. hinnehmbar, um mehr planerischen Spielraum zu haben für die Bussteige und eine ausreichende Zahl oberirdischer Parkplätze zum Holen und Bringen. Eine Halbierung des derzeit vorhandenen Parkplätze ist für uns unvorstellbar. Nur Wenige werden zum Holen und Bringen bereit sein, das Parkhaus am Franziskusplatz anzusteuern, auch nicht, wenn dort kostenlose Kurzzeitplätze angeboten würden. Das Nutzerverhalten ist anders und wird sich nicht erzwingen lassen, sondern eher „wildes“ Kurzparken hervorrufen, wie es schon heute zu bestimmten Zeiten oder bei An- und Abfahrt der Fernbusse zu beobachten ist.
  • Bei den Fernbussen regen wir an, dass TWF und Planer überlegen für diese einen Haltepunkt in der Schillerstr. und in der Eugenstrasse einzurichten. An der Schillerstrasse könnten evtl. auch neue Kurzzeit-Parkplätze angelegt werden.

Die FDP stimmt allen Beschlusspunkten und ist sehr gespannt, welche Lösungsvorschläge sich im Wettbewerbsverfahren ergeben.

Gez. Gaby Lamparsky

Fraktionserklärung der FDP zu Sportförderrichtlinien

Sport in Friedrichshafen hat eine lange und erfolgreiche Tradition. Wir wissen,daß Sport Menschen unterschiedlicher Herkunft , Menschen mit Behinderungen, Menschen mit verschiedenen sozialen und kulturellen Hintergründen verbindet.

Sport vermittelt Werte wie Toleranz, Fairness, Solidarität und Teamgeist und dient darüber hinaus der Gesundheitsvorsorge. Mit der Verabschiedung der Neugestaltung unserer Sportförderrichtlinien schaffen wir ein „Solidarpaket Sport“, das es den 66 Sportvereinen mit seinen über 26.000 Mitgliedern ermöglicht, ihren vielfältigen Aufgaben gerecht werden zu können. Wir bekennen uns mit den überarbeiteten Richtlinien nach wie vor zur Förderung von Leistungs- und Breitensport.

Für die FDP sind unsere Sportvereine nach wie vor die kompetentesten Partner und Vertreter im Sinne einer sport – und bewegungsgerechten Stadt. Gemeinsam mit SSV, Verwaltung und den beteiligten Vereinen gilt es ,im wahrsten Sinne des Wortes, die Vereine für die kommenden Herausforderungen fit zu machen, sei es im Seniorenbereich,( Seniorensportkonzeption)Gesundheitssport, Ganztagesschulen- Betreuungsangebote und vielem mehr.

Ehrenamt stößt,wie wir heute auch noch im kulturellen Bereich hören werden, deutlich an seine Grenzen. Mit den überarbeiteten Richtlinien finden wir einige positive Neuerungen, die meine Kollegen schon mehrfach angesprochen haben und die wir ebenfalls gut und richtig finden. Für uns ist es besonders wichtig, eine Gleichbehandlung zwischen Indoor – und Outdoorbereich zu schaffen. Heißt für uns konkret im Fußball - Faustball und Leichtathletik etc. Hier sehen wir noch Gesprächs - und Handlungsbedarf!

Die Richtlinien zeigen, Verwaltung, Gemeinderat, SSV wertschätzen die hervorragende Arbeit unserer Vereine. Unser Dank auch heute besonders allen Verantwortlichen, Ehrenamtlichen, besonders aber unseren erfolgreichen Sportlern, wie z.B. beim Volleyball, Taekwando, Leichtathletik Segeln und vielen anderen, die zeigen und belegen, Unterstützung lohnt sich! Sie sind wichtige Werbeträger für unsere Stadt!

Wir stimmen der Vorlage zu!

Gez. Gerlinde Ames

Schulentwicklung in Friedrichshafen

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Schullandschaft in Friedrichshafen ist vielfältig und sehr differenziert. Die Stadt hat ihre Aufgabe als Schulträger stets ernst genommen: Schulgebäude wurden und werden erweitert und modernisiert, gleiches gilt für Ausstattung und Materialien. Auch private Schulen erhielten und erhalten städtische Zuschüsse. Der einzige Kritikpunkt, der mir einfällt, ist: manchmal hätte die Umsetzung von zugesagten Maßnahmen schneller sein können, wie zuletzt bei der Erneuerung der Schul-EDV.

 
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