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Sonntag, Februar 18, 2018

Ideen und Vorschläge der FDP zum Bäderkonzept Friedrichshafen

Häfler Liberale haben sich zu Jahresbeginn intensiv mit dem Bäderkonzept beschäftigt und halten die sog. Sportpark- Variante des Büros Altenburg für in sich schlüssig. Sie zielt auf preissensible Gäste ab im Unterschied zum Angebot in Meersburg und Überlingen.

Auf die Option eines Sole-Außenbeckens sollte aber aus mehreren Gründen verzichtet werden: Das sind vor allem die hohen Energiekosten und Unterhaltskosten durch die aggressive Sole. Der Wärme- und Wohlfühleffekt kann auch durch das Dampfbad und  Wassertemperaturen  von ca.32 °C erreicht werden. Der Standort an der Arena erscheint uns nicht ideal für ein Außenbecken, sagt die FDP-Ortsvorsitzende Gaby Lamparsky. 

Die Planung sollte sich auch nicht am Maximalbedarf für das Schul- und Vereinsschwimmen orientieren, da die zur Verfügung stehenden Stunden von Lehrern und (ehrenamtlichen) Trainern das theoretische Maximum nicht erreichen werden und die Schülerzahlen weiterhin zurückgehen werden.

Folgende Einsparvarianten könnten aus Sicht der FDP für die Variante 1 ernsthaft diskutiert werden:

1. Ein Gesundschwimmerbecken mit vier Bahnen im Hallenbad bauen,

da nach Aussage von Herrn Steinert die Innenbahnen stets am wenigsten frequentiert sind. Ein 25 m Becken mit 4 Bahnen und 1,34 m tief durchgehend, kann bei der reduzierten Wassermenge mit einer Wassertemperatur von 32°-34C betrieben werden, welche von den meisten Gesundschwimmern als sehr angenehm empfunden wird. Und dafür

2. das  Schul- und Vereinsbecken mit 6 Bahnen bauen.

In diesem wettkampftauglichen Becken mit 27°C  könnte auf den Teilhubboden verzichtet und die Wassertiefe von 1,8 - 4,5 m herkömmlich gestalten werden. Das bedeutet keine Funktionseinbußen, wäre aber preiswerter als ein Teilhubboden. In diesem Becken wäre Springen und Tauchen immer möglich.  Sportlich ambitionierten Freizeitschwimmern  sollten das Becken zu bestimmten Zeiten nutzen können.

3. Die Konzeption von Lehrbecken und Kursbecken mit Hubboden

der Fa. Altenburg ist optimal. Das Lehrbecken sollte mit dem 6-bahnigen Sport und Vereinsbecken räumlich verbunden sein. Das Kinderbecken kann hier räumlich nahe angegliedert werden und den Eltern als Aufwärmbecken dienen, so lange die Kleinkinder im  Kleinkinderbecken spielen und beaufsichtigt werden müssen.

Das Kursbecken für Aqua-Gymnastik sollte räumlich dem 4-bahnigen Gesundschwimmer Becken zugeordnet sein, da diese Badbesucher auch gerne das Fitnessangebot annehmen, meint Michael Walser, der ehrenamtlicher Schwimmlehrer ist.

4. Ein kleines  Dampfbad

oder eine Infrarotwärmekabine (billiger bei ähnlichem Effekt) wird von vielen Schwimmern gern genutzt.

Im See- und Freibad Fischbad

ist ebenfalls zu überlegen, die Wassertiefe  auf  1,34 m zu begrenzen, da bei dieser Wassertiefe nach den geltenden Vorschriften keine permanente Aufsicht nötig ist. Schwimmen ist möglich, die geringere Wassermenge kann besser auf 32-34 °C erwärmt werden.

Intensiv diskutierten die Häfler Liberale über das Für und Wider einer Sauna, da nach Bekanntwerden der Vorschläge des Büros Altenburgs zur Bäderkonzeption FN  Stimmen laut wurden für eine öffentliche Sauna in Friedrichshafen, auch wenn dies nicht unbedingt eine kommunale Aufgabe ist und das Büro Altenburg den Bedarf verneint.

Wenn die Stadt dennoch diesem Bürgerwunsch entsprechen will und kann, ist eine ins Hallenbad integrierte Funktionssauna nicht mehr zeitgemäß und nicht an den Bedürfnissen heutiger regelmäßiger Saunagänger orientiert. Dies hat uns ein Bäderexperte bestätigt, betonte die FPD-Ortsvorsitzende Gaby Lamparsky.

Attraktiv und auch kostentragend könnte ein kleines ganzjähriges Saunabad am Standort Fischbach sein, das von einem Pächter betrieben wird. Der See ist das kostenlose Tauchbecken.  Neben der Sauna sollten 2 - 3 Whirlpool und eine Poolbar  angeboten werden. Baulich sind mehrere kleinere Holzhäuser denkbar oder ein Anknüpfen an die Badehaustradition am Bodensee. 

Es sollte, soweit mit dem Landschaftsschutz vereinbar, räumlich separiert und seenah platziert werden, damit der Bodensee ganzjährig zum Abkühlen genutzt werden kann.

Bei zusätzlichen Eintrittspreisen für die Saunalandschaft in Fischbach von 10 -12 € für 2-3 Stunden und Umsätzen einer guten Poolbar sollten keine städtischen Zuschüsse für das Saunabad Fischbach nötig sein. Für das Hallenbad an der Arena und das See- und  Freibad Fischbach im Sommer gelten wie im Konzept vorgesehen sozialverträgliche Eintrittspreise.

Gez. Gaby Lamparsky, FDP FN

 

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